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Hartwig Henkel – “Grundlagen des biblischen Lebensstils“, Teil 9 – Bekenntnis des Wortes Gottes (55:00 bis 60:00)

Weil sie sooo „gläubig“ sind.

Und die Bibel sagt: Sich zu trennen von seinem Wort, gegen seine Verheißungen sich zu stellen, gegen seine Verheißungen zu reden, ist sich zu empören gegen Gott.

Und Josua und Kaleb, sie sagen: Macht das bloß nicht!

4 Mose 14,9b
Und fürchtet doch nicht das Volk des Landes

Und jetzt hör mal, was er für eine Mentalität hat:

4 Mose 14,9c
denn unser Brot werden sie sein!

Also unterschiedlicher konnten diese zwei Gruppen von Menschen ja nicht sein! Zehn sagen: Die werden uns auffressen. Die sind unser Untergang. Und zwei sagen: Die sind unser Frühstück!

Mit anderen Worten: Wenn wir mit ihnen fertig sind, sind wir stärker als vorher. Das führt uns noch Kalorien zu. Das baut uns auf.

Und hier hast du zwei verschiedene Sorten von Menschen. Die einen sagen: Ohwe, da kommt ein Problem! Und sie gehen schon parterre oder stecken den Kopf in den Sand oder planen irgendwie ein anderes inneres Exil oder irgendetwas, um sich zurückzuziehen. Auf jeden Fall: Das Problem ist etwas ganz schreckliches.

Und es gibt andere, die sagen: Da ist ein Problem. Aber Gott ist mir mir. Und ich werde Sieg sehen, ich werde sehen, wie Gott sich in diesem Problem erweist als MEIN Gott.

Und nur die erleben die rettende, helfende, eingreifende Hand des Herrn. Die Miesmacher, die Negativ-Menschen, die schon die Niederlage beschlossen haben, sie werden sie auch erleben.

In Vers 23 – Gott redet und er sagt:

4 Mose 14,23b
Alle, die mich verachtet haben, sollen es (das Land) nicht sehen.

Gottes Wort abzulehnen, sich gegen Gottes Wort zu stellen, sich der Angst zu überlassen oder überhaupt das Problem wahrzunehmen ohne zuvor gefüllt zu sein von Gottes Wort führt dazu, dass wir uns an Gott vergehen, dass wir Gott verachten!

Das ist, was hier geschrieben ist.

4 Mose 14
23b Alle, die mich verachtet haben, sollen es nicht sehen.
24 Aber meinen Knecht Kaleb – weil ein anderer Geist in ihm war und er mir völlig nachgefolgt ist -, ihn werde ich in das Land bringen.

Völlige Nachfolge heißt total festhalten am Wort Gottes. Und dann kommt noch hier echt ein Hammer! Gott sagt:

4 Mose 14,28
So wahr ich lebe, spricht der HERR7, wenn ich es nicht so mit euch machen werde, wie ihr vor meinen Ohren geredet habt8!

Ja, diese negative Stimmung, diese Niederlage, all das, das haben sie ja nicht gebetet. Sie haben ja nicht Gott das gesagt, sie haben das nur untereinander gesagt. Und Gott sagt: Ihr habt das vor meinen Ohren geredet und ich werde mit euch tun wie ihr gesagt habt.

Was haben sie gesagt?

Oh, warum hat Gott uns aus Ägypten herausgeholt? Nur damit wir hier in der Wüste sterben?!

Sie waren entschieden, in der Wüste zu sterben. Das war ihr Untergang. Sie hatten beschlossen, sie werden nicht hineinkommen, weil der Feind zu mächtig ist. Und sie haben gesagt, wir müssen hier in der Wüste sterben. Und Gott sagt: Ich werde mit euch machen, wie ihr vor meinen Ohren geredet habt.

Viele Jahre später, genauer genommen 40 Jahre später, kommt noch ein bisschen klarer heraus, warum Kaleb und Josua eine andere Haltung hatten. Lasst uns da noch schnell hingehen. Josua 14. Hier ist jetzt Kaleb, und er erklärt, warum er damals, obwohl er doch dieselben Riesen gesehen hat, dieselben befestigten Städte, dieselben Probleme – warum er etwas anderes gesagt hat als die zehn.

Josua 14,7a
Vierzig Jahre war ich alt, als Mose, der Knecht des HERRN, mich von Kadesch-Barnea aussandte, um das Land auszukundschaften; und ich brachte ihm Antwort

… nicht wie ich es mit meinen Augen gesehen habe, sondern:

Josua 14
7b wie es in meinem Herzen war2.
8 Meine Brüder aber, die mit mir hinaufgezogen waren, machten das Herz des Volkes verzagt3; ich aber bin dem HERRN, meinem Gott, treu nachgefolgt4.

Manche Leute denken, treue Nachfolge ist: Sonntag für Sonntag seinen Platz treu im Gottesdiest einzunehmen. Du kannst Sonntag für Sonntag auf deinem Stuhl sitzen und kannst schon abgefallen sein vom Herrn. Weißt du das? Weil Abfallen vom Herrn hat nichts damit zu tun, ob und wann du zu den Versammlungen gehst, womit ich nicht sagen will, dass es nicht gut ist, zu den Versammlungen zu gehen. Aber das entscheidende ist, was da drinnen für eine Haltung wir haben.

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