Schlagwort-Archive: Märtyrer

Hartwig Henkel – Kein wahres Evangelium ohne die Ewigkeit (55:00 bis 60:00)

So, sie konnten das richtig verbuchen und sagen: Hej, das hätten wir hier sowieso alles bald verlassen.

Unser schönes Häuschen, wen kümmert’s? Da oben haben wir einen Palast!

Da wartet ein Palast auf uns! Unsere kleine armselige 2-Millionen-Villa – na, und?

Da oben wartet ein Palast!

Das war real für sie. Sie haben den Dienst des Heiligen Geistes erlebt. Der Heilige Geist durfte ihnen, weil sie es wollten, das Zukünftige offenbaren.

Wenn er kommt, er wird euch das Zukünftige offenbaren.

Joh 16,13
Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

Den Himmel real machen. Das ist, warum Stephanus gestrahlt hat wie ein Engel. Weil der Himmel aufging, und er sah all das Herrliche, was da auf ihn wartete und konnte es kaum erwarten, in diese Dimension zu steigen.

Und da hat er nicht gesagt: Oh, Freunde, ich muss jetzt gehen, ist das furchbar! Oh, mein Garten! Meine Angelroute! Oh, Mann, ey.

Sein Herz hing an den Dingen des Himmels. Und der Himmel tat sich auf und er sah die Herrlichkeit. Und alles in ihm hat gesagt: Ja, ich bin bereit, ich komme, Hallelujah. Sein Angesicht leuchtete wie das eines Engels, der Himmel war für ihn in dieser Stunde des Leides und der Bedrängnis real.

Hallelujah.

Gehen wir noch ins Kapitel 11 und noch ein zweites Beispiel: Mose, Vers 24.

Heb 11
24 Durch Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter Pharaos zu heißen,
25 und zog es vor, lieber zusammen mit dem Volk Gottes geplagt zu werden, als den zeitlichen Genuss der Sünde zu haben,
26 indem er die Schmach des Christus für größeren Reichtum hielt als die Schätze Ägyptens; denn er schaute auf die Belohnung.

Das selbe Prinzip: Der Himmel war real, er hat gesehen, ich bin gemacht für die Ewigkeit – was nützt mir dieser Luxus im Pharao-Palast? Das ist nicht meine Heimat, das ist nicht, wo ich hingehöre. Das ist nicht, wo ich bleiben werde. Ich habe eine bleibende Heimat, und für die muss ich heute leben und die ist so gewaltig und die ist so überwältigend, dass das größte Leid hier auf der Erde noch zu wenig ist. Weil das will ich haben!

Ihr Lieben, ich glaube, das ist das Geheimnis der Märtyrer gewesen. Das ist das Geheimnis der ersten Generation gewesen. Darum konnte keine Bedrohung, kein Gefängnis, keine wilden Tiere, keine Gladiatoren – nichts konnte sie abschrecken, sondern sie hatten diese Gesinnung wie Paulus. Ja, wenn ihr uns umbringt – okay. Bitte schön. Wär nicht schlecht, dann bin ich gleich da. Abkürzung!

Nicht: Ohwe, oh, es ist schlimm.

Sondern der Himmel hat eine Strahlkraft gehabt, der Himmel hat ihnen gezeigt, das ist, wofür du gemacht bist. Das ist, was du in Ewigkeit haben wirst. Und der irdische Anteil, die Bedrängnis, die Schmerzen, das Gefängnis, die Beraubung, die Beeinträchtigung – das ist nichts im Verhältnis zu dem, was du bekommst.

Das können wir nicht machen!

Wir haben das auch nicht – müssen wir ganz ehrlich sein. Aber wir können das Wort anschauen und wir können sagen: Das ist wahres Christsein. Das ist das wahre Evangelium! Ein Evangelium, das sich diesseits des Vorhangs einrichten will, ist nicht das wahre Evangelium. Ein Evangelium, das den Himmel ausspart, ein Evangelium, das nicht für die Ewigkeit lebt, ist nicht das wahre Evangelium und ich weigere mich, diesen Schrott anzunehmen.

Ich will das echte und das ganze haben!

Und ich brauche den Heiligen Geist und ich will, dass er mir die Augen auftut und ich will mein Leben, und ich will meine Zukunft und meine Berufung so sehen wie Gott sie sieht. Das ist, was wir heute tun können.

Hartwig Henkel – “Gemeinde nach Gottes Plan” Teil 1 (90:00 bis Ende)

 

Und das macht die Sache klar und übersichtlich und einfach und überschaubar. Ich weiß, die Sektenpfarrer fangen immer an: „Wenn es stimmige, schlüssige Antworten gibt, ist ein großer Verdacht, dass es sich um eine Sekte handelt“. Aber Jesus hat stimmige, schlüssige Antworten gegeben: „Ich bin die Wahrheit, das Leben, der Weg.“

Joh 14,6a
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben

Das war stimmig, das war schlüssig, das war eindeutlich. „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich“.

Lk 11,23
Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut!

Das war ganz klar. Jeder konnte sich positionieren, jeder wusste, woran er ist. Das ist eins dieser Zweifel-Argumente der Sektenpfarrer-Leute: „Wenn es schlüssige, stimmige Antworten gibt, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Sekte“. Gott gibt stimmige, schlüssige Antworten und Beurteilungen zu allen möglichen Fragen des Lebens inklusive unserer Sexualmoral. Weil Gott ist Gott, Er darf das. Und Er muss sich dafür nicht entschuldigen und muss sich nicht rechtfertigen vor Staatsanwälten oder vor Sektenpfarrern. Weil Gott ist Gott und kein Mensch. Und Er weiß wie wir zu leben haben.

Wenn eine Gemeinde das in die Fundamente bekommt, ist es von Anfang an eine Gemeinde, die in Konflikt ist mit dem Geist dieser Welt. Das muss uns klar sein. Aber das ist sowieso die Aufgabe – Jesus sagt: „Ich werde meine Gemeinde bauen und die Pforten des Totenreiches, des Hades, werden nicht standhalten können“.

Mt 16,18
Aber auch ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Gemeinde bauen, und des Hades (des Totenreiches) Pforten werden sie nicht überwältigen.

Sie werden nicht ausrichten. So, auch wenn ihr in einem Bundesland (Bremerhaven im Bundesland Bremen) seid, das vielleicht die stärksten Merkmale von antichristlicher Gesinnung hat zur Zeit – als ich gekommen bin von Bremen fuhr ich ja weiter und dann kam Bremerhaven und da stand „Bremen“. Zum ersten Mal gehört, Bremerhaven gehört zu Bremen – ich wußte das gar nicht, ja? So, herzlich Willkommen in diesem Bundesland, was so geprägt ist von einem antichristlichen Geist wie vielleicht im Moment kein anderes Bundesland. Und Gott hat etwas vor. Und Gott steuert auf einen Konflikt zu. Die Pforten des Totenreiches werden gegen die Gemeinde gehen, aber sie werden es nicht schaffen. Gegründet auf Gottes Wort ist die Gemeinde immer überwindend, immer überwindend. Vielleicht mit vielen Verlusten, mit vielen Märtyrern, aber das ist auch in Gottes Augen ein Sieg. Ein Märtyrer, jemand, der um der Wahrheit Willen Nachteile in Kauf nimmt, so dass er Leben lässt, ist für Gott ein Sieg. Weil es wird klar: Liebe zur Wahrheit ist stärker als der Selbsterhaltungstrieb. Und diesen Segen hat Jesus erworben auf Golgatha. Eine Liebe zur Wahrheit, die stärker ist als unser Selbsterhaltungstrieb.

Und ich hoffe, dass es inzwischen sich rumgesprochen hat und dass wir verstanden haben, wir steuern auf eine massive Christenverfolgung zu. Und die Fundamente werden gelegt in den Medien und im Rechtswesen. Wie kann das überhaupt sein, dass eine Politik, wo wir doch in einem Land leben, wo strikte Trennung zwischen Politik und Glaube ist, wie kann ein politisches Organ wie der Senat sich zu Glaubensfragen äußern? Wie ist das überhaupt möglich? Wie kommen die überhaupt auf diese Idee? Warum hat niemand gesagt, ihr verstößt gegen die Verfassung? Wie ist das überhaupt möglich, dass sie es wagen zu Glaubensfragen Stellung zu nehmen – das ist überhaupt nicht ihre Aufgabe. Jemand muss sie in die Schranken weisen.

Aber wir sind schon mächtig vorangeschritten auf dem Weg in die Meinungsdiktatur – mächtig vorangeschritten. Und die nächsten Jahre werden die Sache nicht einfacher machen. Und das einzige was hilft und was eine Alternative ist, ist eine Hingabe an das Wort Gottes, eine radikale Hingabe an das Wort Gottes. Und zu sagen: Jesus zu folgen heißt seinem Wort zu gehorchen – Schluss, aus, fertig. Mehr gibt es nicht zu sagen.

Das wird eine überwindende Gemeinde. Das wird eine Gemeinde sein, die ihm Ehre macht, die ihm gefällt.

Vater, wir danken Dir, dass Jesus dieses große Wort gegeben hat, ich werde meine Gemeinde bauen und die Pforten des Totenreiches werden nicht überwinden. Und Herr, hilf uns, klar zu sehen, was die Merkmale dieser Gemeinde sind, und gib uns Willigkeit da hineingenommen zu werden. Und zeig uns, was für ein Privileg das ist, dass wir in dieser wichtigen Stunde sind der Kirchengeschichte und dürfen einen gewaltigen Schritt nach vorne gehen, eine neue Form der Gemeinde, die es so im großen und ganzen in unserem Land überhaupt noch gar nicht gibt. Etwas neues, etwas klares, etwas geordneteres, etwas mehr schriftgemäßes, was Dir gefällt, danke für das Privileg, danke für die Einladung, danke, dass Du uns da hineinnimmst. Und wir wollen uns freuen über Deine Einladung und sie von Herzen annehmen und sagen, Du bist Gott, wir sind nicht Gott, und Du veränderst uns und Du hilfst uns. Hallelujah. Amen.