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Grundlagen10

Hartwig Henkel – “Grundlagen des biblischen Lebensstils“, Teil 10 – Befreiung von der Vergangenheit (0:00 bis 5:00)

Ja, wir haben die letzten beiden Male sehr, denke ich, ausführlich gesprochen über das Wort Gottes und wie das Wort Gottes von uns angewandt werden soll, wie wir dem Wort Raum geben sollen in uns, damit wir einfach Veränderungen erleben. Gott wirkt auf vielfältige Art und Weise, aber alles beginnt damit, dass wir sein Wort hören und dass wir dem Wort dann in uns Raum geben. Und das Wort ist eine lebendige Kraft, die in uns wirkt.

Und wenn wir so angefüllt sind mit dem Worte Gottes, dann ist das die richtige Vorbereitung für uns persönlich, um dann auch an den schwierigen Stellen, an den Mauern, die vielleicht seit Jahren oder seit Jahrzehnten schon irgendwie uns umgeben, wir dann Durchbrüche erleben können, Veränderungen erleben können und sehen können wirklich wie Gott uns auch von uralten Geschichten aus der Vergangenheit befreit und freisetzt und verändert und wir dann einfach uns in neue Bereiche unseres Charakters, unseres Lebensstils entwickeln können.

Und darüber möchte ich also heute abend sprechen, und insofern ist da also auch wirklich eine Reihenfolge: Wer nicht weiß, was „Wandel im Geist“ ist, was Anbetung bedeutet, der Lebensstil der Anbetung, wer nicht weiß, wie das Wort in uns Raum haben soll – der wird mit diesen Dingen von heute abend möglicherweise gar nicht so viel anfangen können.

Okay, ich fange an mit einer Schriftstelle: Joh 10,10 – das ist ein schöner Vers im Neuen Testament, weil hier Jesus etwas sehr, sehr grundsätzliches erklärt. Manche Leute werfen uns Christen ja vor und vielleicht auch besonders uns charismatisch oder geisterfüllten Christen – wir wären irgendwie „schwarz-weiß“, ja? Aber hör dir mal an, wie Jesus hier die Dinge sieht. Er redet hier von einem Dieb – und ganz eindeutig, wer biblische Terminologie kennt, der weiß, wer der Dieb ist. Der Dieb ist der Teufel.

Joh 10,10a
Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben.

In einer anderen Übersetzung heißt es: zu rauben, zu würgen und umzubringen.

Das ist die Absicht des Teufels. Und zwar nicht in einer globalen Art uns Weise nur, ja? Dass wir sagen: Ja, wir sehen das Ozon-Loch und Kriege und dies und das und jenes, die Erde kommt immer mehr unter den Einfluss von zerstörerischen Kräften, sondern der Teufel ist ein persönlicher Teufel. Und es reicht ihm nicht aus, dass er nur voller Hass ist auf die Menschheit, sondern er hat ein unbändiges, verrücktes, perverses, böses Verlangen danach, so viel Schaden wie möglich zuzufügen – und zwar jedem einzelnen.

Und die Antwort darauf ist nicht irgendwie den Kopf einziehen oder möglichst sich in der Masse zu verstecken und ja nicht sich zu exponieren, weil der Teufel könnte auf uns aufmerksam werden und dann es besonders auf uns irgendwie abzielen, sondern die Antwort ist ein totaler Schutz im Herrn. Das ist die Antwort.

Dass wir wirklich geschützt sind, und darüber soll es gehen: Wie haben wir diesen Schutz im Herrn und wie können wir Dinge, die einfach aus unserer Vergangenheit wir noch so mit uns herum schleppen – wie können wir die beenden und loswerden?

Also da ist der Teufel mit seinen Aktivitäten beschrieben. Wahrscheinlich wie kaum jemand sonst in der Bibel hat Jesus sich nicht gescheut über den Teufel zu reden. Und er hat auch nicht Angst, dass man ihn als mittelalterlich irgendwie oder rückständig einstufen würde.

Jetzt kommt also die Gegenposition: Das Programm Gottes verkörpert in Christus und damit auch verkörpert eben in dem Auftrag der Gemeinde.

Joh 10,10b-11
Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben. Ich bin der gute Hirte;

Hallelujah. Das ist ein Kontrastprogramm! Der Teufel kommt zu rauben, zu würgen und umzubringen. Und Jesus kommt, Leben zu geben, überfließendes Leben. Das ist, was ihn erfüllt. Gott ist glücklich oder er emfindet Glück wenn er uns segnen kann, wenn er uns Gutes tun kann, wenn er uns helfen kann, wenn er uns einfach von den belastenden, negativen Dingen freisetzen kann.

Und an dieser Schriftstelle sehen wir schon, wir als Christen sind in einem Spannungsfeld. Wir sind in einem Konflikt, ob wir das wollen oder nicht. In dieser Welt herrscht und regiert der Teufel und er hat viele verschiedene Wege und Möglichkeiten zu arbeiten. Und das sage ich nicht, damit wir Angst haben vor ihm – wir finden keine einzige Schriftstelle im Worte Gottes, die uns irgendwie anleitet oder ermutigt, Angst zu haben vor dem Teufel.

Aber ein Schutz besteht nicht darin, indem wir die Augen zumachen und sagen: Naja, wollen wir nicht so viel vom Teufel reden, wir wollen ihn ja nicht verherrlichen.

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