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Hartwig Henkel – “Gemeinde nach Gottes Plan” Teil 2 (100:00 bis 105:00)

 

Du musst das alles erklären können und aus der Bibel zeigen können, warum soll er fasten. Und denke nicht, „fasten“ – und dann hat er es schon verstanden, was das bedeutet. Erkläre: Fasten heißt verzichten auf feste Nahrung. Nicht Gummibärchen fasten oder die beliebte Fernsehsendung fasten oder so etwas. Ja? Sondern es geht wirklich um „nicht essen“. „Hast du verstanden? Worum geht es? Um nicht essen.“ Und reichlich trinken bitte schön dabei.

So, wir sind praktisch, wir erklären das, was ist das, warum ist das. Was hat Gott gesagt, welchen Lohn gibt es dafür? Jesus hat viele Male von „Lohn“ geredet. Wenn er zu beten motiviert. Er sagt: Geh in deine Kammer, schließ zu.

Mt 6,6a
Wenn du aber betest, so geh in deine Kammer, und wenn du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist!

Was heißt das? Handy aus. Computer aus. Und alle anderen Einflüsse mal beiseite, und jetzt bist du da für Gott, und jetzt gibst du dein Herz Ihm und suchst Ihn und fängst an mit Ihm so umzugehen als wenn Er wirklich da wäre, als wenn Er wirklich auf dich sieht und wirklich bei dir in deinem Zimmer ist.

So, ganz, ganz praktisch werden wir ihm erklären die alltäglichen Dinge, die er jetzt zu tun hat. Und dann fragen wir das ab. Geben ihm Bibelverse, die soll er auswendig lernen. Wir geben ihm Passagen, die er durchgehen soll. Wir lehren ihn Hingabe an das Wort Gottes – wie lebt man mit dem Wort Gottes usw. Und es ist so viel mehr notwendig um Frucht zu bringen als nur Bibelpassagen durchzuhecheln und schnell zu lesen – so Bibelmarathon oder sowas. So, wir wollen ganz, ganz, ganz praktisch sein und unser Ziel ist, wir prägen seinen Alltag neu.

Eine Schriftstelle bei Titus, da heißt es: Die älteren Schwestern lehren die jüngeren Schwestern wie sie ihre Männer lieben.

Titus 2,4
Diese älteren Frauen sollen die jüngeren Frauen anleiten, ihre Ehemänner und auch ihre Kinder zu lieben

Das ist Jüngerschaft! Der kleinste Teil davon waren wahrscheinlich Frauen-Meetings, wo irgendjemand Vorträge gehalten hat über Ehe, sondern ich glaube, dass das wirklich 1:1 gewesen ist. Die Schwester hat diese jüngeren eingeladen zu sich nach Hause. Ganz praktisch. Und dann sieht die, wie die mit der Familie umgeht, die sieht wie die mit ihrem Mann umgeht. Die macht das vor, die zeigt das. Die sagt: „Komm, nimm dir ein Beispiel an mir“. Und dann geht sie zu der nach Hause und schaut da mal, wie es da läuft. Und spricht konkrete Dinge an. „Du, horch mal, auf diese Art und Weise kannst du nicht mit deinem Mann reden, das geht so nicht, das musst du anders machen“. Ohne Vorwürfe, ohne Verdammnis Dinge ansprechen und sagen: „Pass auf, das kannst du besser machen – und so und so ist es viel, viel segensreicher und funktioniert einfach besser“.

Hallelujah. Hallelujah. Das ist Jüngerschaft. Und das ist etwas neues, was der Heilige Geist betont, und wir werden in den wenigen nächsten Jahren sehen, Gemeinden, die dieses Reden des Heiligen Geistes aufnehmen, werden sich verändern, werden transformiert werden, werden mehr von der Gegenwart Gottes bekommen und werden mehr gesegnet werden in allen Bereichen. Und Gemeinden, die sich dem verschließen, werden immer mehr vertrocknen.

Wenn der Heilige Geist neue Wahrheiten auf den Markt bringt, erwartet Er, dass das Volk Gottes mitgeht. Und die, die nicht mitgehen, müssen eine harte Lektion lernen. Einmal waren sie in der Mitte des Stromes des Heiligen Geistes und dann ein anderes Mal finden sie sich auf irgendeiner Sandbank gestrandet wieder und denken: Wo ist denn der Strom geblieben?

Der Strom richtet sich nicht nach uns. Sondern er fließt und wir müssen im Strom bleiben. Und wenn wir nicht im Strom bleiben, d.h. wenn wir nicht mit den Wahrheiten, die der Heilige Geist jetzt betont – und das sind aus meiner Sicht solche Dinge wie:

  • Herzensmotivation
  • Leitungsstruktur in der Gemeinde mit Team-Leiterschaft als dienende Leiterschaft
  • Jüngerschaft
  • Kampf gegen die Mächte der Finsternis (Epheser 6)
  • Verständnis für den Apostolischen Dienst

Das sind wesentliche Dinge, die die neue Gemeinde ausmachen. Und ein Verständnis für den apostolischen Dienst und beten, dass das wiederhergestellt wird im Land und dass wir davon profitieren – das ist meiner Meinung nach extrem notwendig für die künftige Entwicklung der Gemeinde.

So, da sind einige Dinge, die sind auf Gottes Agenda jetzt, und die müssen wir ergreifen, und da müssen wir mitgehen.

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