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Ewigkeit

Hartwig Henkel – Kein wahres Evangelium ohne die Ewigkeit (5:00 bis 10:00)

Und der Herr wird diese Gemeinde benutzen – wie das passieren wird, keine Ahnung, aber ich bin davon absolut überzeugt, diesen schlafenden Riesen zu wecken. Da wird noch etwas aufstehen in diesem Land, das aus einer ganz anderen Ecke kommt als wie wir erwarten. Nicht pfingstlich-charismatisch – aus einer ganz anderen Ecke.

Und sie werden all die Irrungen und Wirrungen und falschen Betonungen, all das, was wir seit über 30 Jahren in der charismatischen Bewegung haben, sie werden das einfach überspringen und aus der Tradition direkt hineingehen in wirkliche Furcht des Herrn, in wirkliche Heiligkeit, in wirkliche Demut, in wirkliche Hingabe, die bereit ist, jeden Preis zu bezahlen. Hallelujah. Hallelujah.

1Petr 5,6
Demütigt euch unter die gewaltige Hand Gottes und er wird euch erhöhen zu seiner Zeit.

Er wird euch erhöhen! Hallelujah.

Und für mich ist das so ein Vorrecht einfach mit euch zusammen zu sein und immer wieder hier zu sein und zu sehen, wie ihr wachst und wie es vorwärts geht und ich fühl mich sehr geehrt, dass ich verbunden sein kann mit dieser Gemeinde. Das ist für mich ein gewaltiges Geschenk. Hallelujah.

Jetzt in das Wort Gottes!

Und ich beginne mit einer Schriftstelle, die euch allen, oder den allermeisten von euch, sehr bekannt ist, aber ich gehe nicht in die Richtung, die euch so bekannt ist.

Gal 1 – da klingelt’s bei den Kundigen schon.

Gal 1,6 – Paulus startet hier sehr unvermittelt. Nicht die wunderbaren ermutigenden Dinge vorne weg, sondern schon in Vers 6 geht er zu Sache im ersten Kapitel.

Gal 1,6-8
6 Ich wundere mich, dass ihr euch so schnell von dem, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, abwendet zu einem anderen Evangelium,
7 wo es doch kein anderes gibt; einige verwirren euch nur und wollen das Evangelium des Christus umkehren.
8 Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: Er sei verflucht!

Und es geht heute abend nicht um ein falsches Evangelium, wo Menschen mit einer rituellen Wasserbeträufelung Millionenfacherweise dann zu scheinbaren Gläubigen gemacht werden und andere seltsame Dinge – nein, es geht um etwas anderes heute abend. Es geht um ein Evangelium, das die Sicht für die Ewigkeit unterschlägt: Ein diesseitiges Evangelium. Ein Evangelium, dass das Hier und Jetzt, das Leben jetzt hier auf diesem Planeten betont – ist nicht das Evangelium, das unser Herr uns gebracht hat. Es ist nicht das Evangelium, das die Apostel verkündigt haben.

Paulus sagt in 1 Kor 15,19:

1 Kor 15,19
Wenn wir allein in diesem Leben auf Christus gehofft haben, so sind wir die elendesten von allen Menschen.

Es reicht nicht aus, in diesem Leben auf Christus zu hoffen, es reicht nicht aus, ein Evangelium zu haben, wo wir uns konzentrieren auf die Segnungen, die jetzt auf dieser Seite des Lebens einfach zu bekommen sind und dabei in dieser Täuschung zu sein und zu bleiben, dass das, was wir hier haben, das ist das einzige und das wahre und das wirkliche Leben.

Da ist ein Geist der Welt, der die ganze Welt betört, und der auch Gläubige betören möchte, wenn sie sich nicht halten an das Wort und gelehrt werden vom Heiligen Geist – ein Geist der Welt, der reden will von der Welt und von den Vorzügen und von den wunderbaren Dingen, die diese Welt anzubieten hat und dann stillschweigend wird das Evangelium verdreht und missbraucht. Und dann ist das Evangelium dazu da, um so viel wie möglich an Segen, an Bequemlichkeit, an Nettem, an Schönem, an Erfolg aus diesem Leben zu holen. Und das ist nicht das Evangelium, das die Apostel gepredigt haben.

Das Evangelium der Apostel zielte auf etwas, was hinter dem Vorhang war. Und für sie war dieser Vorhang transparent, und sie gingen durch. Und die andere Seite – das, was wir Ewigkeit nennen, das war für sie absolut real und normal.

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