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Grundlagen2

Hartwig Henkel – “Grundlagen des biblischen Lebensstils“, Teil 2 – Errettung und die neue Geburt 2 (50:00 bis 55:00)

 

Und die Bibel redet davon, dass Jesus Seine ganze Herrlichkeit im Himmel gelassen hat. Er hatte nicht irgendwie Kraft seiner Gottheit übernatürliche Ausstattung. Er hatte überhaupt keine übernatürliche Ausstattung, die hat er alle zu Hause gelassen. Dreissig Jahre lebte er wie ein unscheinbarer Mensch, wiewohl er frei war von Sünde und den Willen Gottes tat.

Aber dann in dieser Situation des Jordans, wo Jesus sich taufen ließ, war etwas anderes: Der Heilige Geist kam auf ihn herab in Gestalt einer Taube. Und das erste was geschah: Der Heilige Geist führte ihn eben in diese Wüste, und dann aber auch wieder heraus aus der Wüste. Die Wüste war ein Ort der Konfrontation und wo der Teufel gesehen hat, diesem Menschen kann ich nicht so leicht etwas anhaben. Jesus gewann diese Runde und der Dienst Jesu begann.

Jesus ging umher und er hatte ein Botschaft. Was war seine Botschaft? „Kehrt um, denn das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen“. Dasselbe, was Johannes gesagt hat. Nur es war noch näher gekommen! Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen.

Und jetzt sogar noch deutlicher demonstrierte er das Reich Gottes: Er trieb Dämonen aus. Also, er brachte dem Teufel eine öffentliche Niederlage bei. Und er sagte: Leute, wenn ich die Dämonen austreibe, dann ist es der Beweis, dass das Reich Gottes gekommen ist – es ist mitten unter euch. Und das war eine Logik, die den Leuten eingeleuchtet hat und die auch heute noch einleuchtet. Wenn du im Namen Jesu die Dämonie über einem Menschen brechen kannst, dann hat er verstanden, du hast etwas, was mehr ist, was mehr Kraft hat als die Macht der Finsternis.

Wenn sich die Krankheit und die Gebundenheit und die Zwänge und all das beugen muss, dann bedeutet das, etwas stärkeres ist gekommen. Jesus demonstrierte das Reich Gottes, er demonstrierte, er redete nicht nur von einem guten Gott im Himmel, sondern er demonstrierte auch wie Gott ist.

Er heilte die Kranken, er beugte sich zu denen, die niedergeschlagen waren, hat aufgehoben, ermutigt, die Abgelehnten, Ausgestoßenen hat er wieder hineingenommen in die Gesellschaft, hat sie angenommen, hat sie gereinigt, hat gezeigt einfach, dass Gott ein erbarmender Gott ist. Und seine Botschaft war: „Die Werke, die ich tue, tue ich nur deswegen, weil ich sehe wie das Gott, der Vater sie tut. Ich tue seine Werke. Wenn ihr mich seht, seht ihr den Vater“.

Sie hatten Konzept von Gott, dem Vater. Und Jesus zeigte ihnen wie Gott sein würde. Er sagt: „Wenn ihr seht, wie ich mich der Kranken erbarme, das ist der Vater – so ist der Vater“. Das war eine gewaltige Botschaft, die sehr anschaulich war und die die frommen Führer sehr in Verlegenheit gebracht haben. Jesus hat geheilt und er hat ihre ganzen kleinlichen Gesetze, die sie total verkehrt verstanden haben und missbraucht haben, um Menschen zu knechten, hat er zunichte gemacht. Sie hatten die unsinnigsten Regeln aufgestellt. Und Jesus zerbrach das alles. Und er sagte: „Der Mensch ist nicht für den Sabbat, sondern der Sabbat ist für den Menschen“. Er heilte am Sabbat und das hat sie total aufgeregt. Sie haben gesagt: „Das ist doch nicht richtig! Man muss doch am Montag heilen und nicht am Sabbat oder am Sonntag oder so!“ Als wenn sie einen Heilungsdienst gehabt hätten!

Jesus hat sie provoziert. In ihrer Versammlung war ein Kranker, und er holt ihn hervor und sagt: „Komm mal her“. Und er zeigte auf die Pharisäer und sagt: „Ist es recht zu heilen am Sabbat oder nicht?“ Und er sagt: „Ihr Heuchler, wenn eure Kuh oder euer Vieh in den Brunnen fällt, ihr holt es raus. Ihr sagt nicht: Es ist Sabbat, lass es drin, wir dürfen keine Hände krumm machen, sondern wir warten bis dann der Sabbat vorüber ist und dann holen wir unsere Kuh raus“. Er sagt: „Jeder von euch würde das tun, also bitte – wenn ihr euch um euer Vieh kümmert, ich kümmer mich um meine Kinder“.

Mit anderen Worten: Ihr seid geistliche Führer, die sich überhaupt nicht um das Volk kümmern. Das war für sie nicht gerade sehr angenehm. Das war eine Bankrott-Erklärung, die er ihnen da präsentiert hat. Und sie waren nicht gerade sehr erbaut über diesen Menschen wie man sich vorstellen kann.

Und so ging Jesus umher und hat Menschen geheilt und hat demonstriert das Reich Gottes: Gott ist ein guter Gott. Gott kann heilen, kann Frieden bringen, kann reinigen, kann wiederherstellen, Gott bringt das, was man verloren hat, wieder zurück. All das ist der Inhalt seiner Wunder. Und das ist so motivierend einfach in diesem Sinne so durch die Evangelien zu gehen und sich vorzustellen: Ja, was hat dieses Wunder für eine Botschaft für den Teufel?

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