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Grundlagen2

Hartwig Henkel – “Grundlagen des biblischen Lebensstils“, Teil 2 – Errettung und die neue Geburt 2 (40:00 bis 45:00)

 

Was ist die Herrschaft Gottes über den Menschen? Das Ende der Herrschaft des Teufels! Das ist die Herrschaft Gottes.

Also, wenn da etwas nahe herbeigekommen ist, was von Gott ist, dann heißt das, mein Ende ist nahe herbeigekommen. Und ich bin ganz davon überzeugt, dieser Teufel hat irgendwelche subaltären Dämonen, die er abgestellt hat, das Meetings zu beobachten und die ihm alles berichten sollten, was da sich abspielt – er hat sie nach Hause geschickt und hat gesagt, das ist Chefsache. Da bin ich jetzt selbst da. Und ich glaube, dass er kein Meeting, keine Predigt von Johannes, dem Täufer ausgelassen hat.

Das ist jetzt ein bisschen meine wilde Fantasie, ja? Entschuldigt bitte, das ist nicht sehr theologisch für die Herren Theologen, die auf Cassette dann hinterher das prüfer, ob wir vielleicht nicht eine Sekte sind, da muss ich das gleich kennzeichnen, dass das nicht theologisch gemeint ist, sondern nur ein bisschen so aus meiner wild gewordenen Fantasie.

Aber ich glaube, dass diese Botschaft „Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen“ eine enorme Bedrohung für den Teufel gewesen ist. Und so war er da und hörte zu und guckte, was da passierte, wurde nervös wie die Leute kamen. Die einzigen, die nicht kamen, waren die professionellen Religiösen, die Theologen, Schriftgelehrten, Sadduzäer und Pharisäer. Das waren die einzigen, die nicht kommen wollten. Alle anderen sind gekommen – in Scharen sind sie gekommen, hörten da stundenlang in der Wüste zu und dann gingen sie in das Wasser als ein Zeichen: „Jawohl, wir sind bereit für das Kommen des Erlösers. Wir wollen uns vorbereiten auf das Reich Gottes“.

Und dann gab es einen besonderen Tag, den wird der Teufel nie wieder vergessen. Auf einmal sagte dieser Mann Gottes, dieser Prophet Johannes, der Täufer. Es sagte etwas anderes – die Leute kamen, gingen in das Wasser, ließen sich taufen – und dann kam einer – und bitte denkt: Er war von außen ganz normal, ja? Und er zeigt auf ihn und er sagt etwas, was wie ein Schwert einfach den Teufel getroffen hat und durchbohrt hat: „Dieses ist das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegträgt“.

Joh 1,29
Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!

Was für ein Wort! Ein Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Die ganze Herrschaft des Teufels besteht in der Sünde. Er hat Herrschaft über Menschen wegen der Sünde. Und weil es keine wirkliche Erlösung für die Sünde gab, deswegen war die Herrschaft des Teufels da. Die Herrschaft beruht in der Sünde. Und wenn da jemand kommt jetzt, der die Sünde wegnimmt – das heißt, das Recht, die Handhabe für die Herrschaft des Teufels ist zuende.

Und ganz anders als wir das hören haben die Juden das gehört: Das Lamm Gottes. Das war ein Ausdruck für sie, der sehr, sehr lebendig war für sie. Sie dachten zurück an die Zeit als sie als Sklaven lebten in Ägypten und wo sie geschrien haben zu Gott um Befreiung, und Gott sandte Mose und in der Endphase dann dieses Befreiungsgeschehens dann – in der letzten Nacht gab Gott den Befehl: Jede Familie muss ein Lamm schlachten, ein fehlerloses, makelloses Lamm, jede Familie. Und sie müssen es schlachten, sie müssen das Blut an die Pfosten schmieren, und als sie das getan haben, ging ein Engel des Todes durch das Land und er schlug die Häuser. Und die Bibel sagt: Wo der Engel das Blut sah, musste er vorübergehen.

2 Mose 12,23
Und der HERR wird durch das Land gehen, um die Ägypter zu schlagen. Sieht er dann das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Türpfosten, wird der HERR an der Tür vorübergehen und wird dem Verderber nicht erlauben, in eure Häuser zu kommen, euch zu schlagen.

Und das was so eindringlich. Gott hat gesagt, wir sollen das Blut des Lammes nehmen, an das Haus schmieren. Und siehe da – das Blut des Lammes brachte ihnen Schutz und Bewahrung und Hilfe in dieser furchtbaren Katastrophe. Und Gott hat weiter gesagt: Bereitet das Lamm zu und esst es. Und er sagt: Esst es ganz, lasst nichts übrig, es muss ganz verspeist werden, nicht nur ein Teil, es muss ganz verspeist werden.

2 Mose 12,10
Und ihr dürft nichts davon bis zum Morgen übrig lassen! Was aber davon bis zum Morgen übrig bleibt, sollt ihr mit Feuer verbrennen.

Und das war das letzte, was sie getan hatten. Nachdem sie das getan hatten, hat Gott gesagt: „Jetzt geht“. Das war einfach das letzte äußere Zeichen – die Errettung, der Ausweg aus der Sklaverei ist jetzt für sie vorhanden und sie kamen glorreich heraus aus Ägypten.

Und damit sie das nie wieder vergessen, was Gott da getan hat, was gewaltig war, aber was nur wie ein Bild war – eine lebendige Predigt sozusagen in Hinblick auf die wirkliche Erlösung – sollten sie jedes Jahr dieses Fest wieder feiern. Jedes Jahr sollten sie dieses Fest feiern und mussten dann wiederum dasselbe tun: Ein Lamm nehmen, und das Blut an die Pfosten tun und das Lamm essen, um immer daran zu denken: Durch das Lamm, das Gott uns geboten hat, haben wir Befreiung.

Jahrhunderte um Jahrhunderte wurde dieses Fest gefeiert als Erinnerung im Hinblick auf das, was geschehen war und als innere Vorbereitung in Bezug auf das, was kommen sollte.

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