Hartwig Henkel – “Grundlagen des biblischen Lebensstils“, Teil 1 – Errettung und die neue Geburt (65:00 bis 70:00)

 

Und wenn wir verstehen, dass Gott sagt: „Ich bin das Leben“. Und sie wandten sich ab vom Leben. Was passierte? Sie starben!

Joh 14,6a
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben

Sie starben! Nicht in dem Sinne, dass sie tot umfielen, sondern dass sie etwas verloren, was sie zuvor hatten – den Schutz Gottes, das Leben aus Gott, die Fähigkeit, auf sich selbst aufzupassen, die Fähigkeit über sich zu herrschen, zu verstehen, was tue ich jetzt, warum mache ich das? Welche Konsequenzen wird das haben? Das ist eine ganz wichtige Fähigkeit. Die Bibel nennt das „Besonnenheit“.

2 Tim 1,7
Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

Das ging den Menschen total verloren. Und heute haben wir – oder von diesem Tage an – das Problem, dass der Mensch sehr intelligent ist und eine Menge Dinge sich ausdenken kann – und fast alles, was er sich ausdenkt, ist zu seinem Schaden. Fast alles, was er sich ausdenkt, ist zu seinem Schaden. Und es gibt riesige Probleme von diesem Tage an, wo das Licht in dem Menschen, diese Fähigkeit, einfach gerecht und vernünftig und in Weisheit irgendwie zu leben und sein Leben zu bestimmen – das hat er verloren. Das ist typisch für göttliches Leben. Das verlor er. Er verlor die Kontrolle, die Autorität über sich selbst und seit dem sehen wir, von diesem Tage an, eine Menschheit, die eben all die Merkmale aufweist eben der Herrschaft oder des Beherrscht Seins vom Teufel.

Paulus redet davon, dass er sagt: Der Tod herrscht von Adam an.

Röm 5,14a
Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Mose selbst …

Von Adam an! Damit ist dieser Tag des Sündenfalls gemeint. Seitdem herrscht der Tod. Seitdem gibt es das, worunter sehr, sehr viele Menschen leiden: Angst. Wenn du siehst, was für eine dramatische Veränderung muss da passiert sein? Gott kommt wieder nach diesem verbotenen Griff nach den Früchten – Gott kommt wieder. Und was passiert? Sie haben Angst vor Gott!

Der, der vorher ihr bester Freund war, vor dem auf einmal haben sie Angst. Das heißt, sie können gut und böse nicht mehr unterscheiden. Sie wissen nicht, dass Gott gut ist, und sie wissen nicht, dass sie doch zu Ihm gehören und zu Ihm kommen sollen. Es ist alles verdreht. Der Mensch kannte keine Angst. Er kannte keine Schutzlosigkeit, er kannte auch keine Krankheit. Er kannte kein Tod, er kannte all diese Dinge, die wir denken, na, die sind doch natürlicherweise Bestandteil des Lebens – all das kannte Adam vor diesem schrecklichen Tag nicht. Das müssen wir uns ganz klar vor Augen führen, dass das Dinge waren, die hineinbrachen in das Leben der Menschheit nach dem Sündenfall.

Wir wissen nicht, wie lange sie in dieser Harmonie und Einheit mit Gott gelebt haben, aber wir wissen eines: Das, was die Bibel als Leid beschreibt und als Folgen des Fluches und der Auswirkungen der Finsternis, das hat der Mensch erst seit diesem Tage, wo sie sich eben eine neue Autorität gesucht haben.

Und der Mensch hat dort Eigenschaften angenommen, die eben typisch satanisch sind, womit ich nicht sage, dass Satan und Menschen identisch sind, sondern ich sage nur, wie wir geschaffen waren am Anfang nach dem Bilde Gottes und wir Fähigkeiten hatten von Gott – so auf einmal ging das Licht aus und wir bekamen etwas anderes, was typisch teuflisch ist: Selbstgerechtigkeit. Die Unwilligkeit und die Unfähigkeit Verantwortung zu übernehmen. Und du kannst heute hineinschauen in das Leben von einzelnen oder Familie oder am Arbeitsplatz oder zwischen Nationen und auf der internationalen Ebene – ein Problem, das wir haben, ist, dass wir nicht zugeben wollen und zugeben können, hier habe ich einen Fehler gemacht, das tut mir leid, vergib mir.

Sondern dass wir das zudecken wollen, dass wir das rumdrehen wollen, dass wir sagen: Nein, du bist schuld – und das begann an diesem Tage. Gott kommt und sagt: „Was ist passiert? Was habt ihr gemacht? Adam, wo bist du?“

Was für eine dramatische Situaton. Und Gott spricht Adam an und will eine Erklärung haben: „Was ist hier passiert?“

Und statt alles auf sich zu nehmen als der, der die Verantwortung hatte, was macht er? Und dieses Spiel geht seitdem vor einer Generation zur anderen: „Nicht ich! Meine Frau ist schuld!“ Das kennen doch manche. Diese Schuldverschiebung findet seitdem statt und keiner will sie haben, keiner will die Schuld auf sich nehmen. Die Frau sagt: „Nein, nicht ich! Die Schlange!“

So wird die Schuld von diesem Tage von einem auf den anderen geschoben und keiner will sie haben. Das ist ein ganz großes Problem. Diese Selbstgerechtigkeit! Friede in der Familie geht verloren. weil man nicht die Größe hat, zu sagen: „Ich war verkehrt. Die Art und Weise wie ich gehandelt habe, wie ich gesprochen habe, was ich gemacht habe, ist nicht in Ordnung gewesen und so soll es nicht mehr sein, vergib mir“.

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