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Gebet3

Hartwig Henkel – “Gebet” Teil 3 (15:00 bis 20:00)

 

Wer im Kleinen treu ist, wird über viel gesetzt werden. Das ist, was Jesus gesagt hat.

Lk 16,10a
Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu.

Lk 19,17
Und er sprach zu ihm: Recht so, du guter Knecht! Weil du im Geringsten treu warst, sollst du Vollmacht über zehn Städte haben.

Der wird dann über soundso viele Städte gesetzt, davon redet Jesus. Das ist das Tausendjährige Reich, wo Jesus mit der Gemeinde regiert – hier auf diesem Planeten. Und darum geht es. Es geht nicht um die nächten paar 20 oder 30 oder – wenn du jung bist – noch 50 Jahre – ich glaube nicht, dass es noch so lange dauert bis Jesus wiederkommt, aber das ist meine persönliche Meinung, und das ist nicht wichtig. Es geht um etwas ganz anderes. Es geht um das Reich Gottes, was auf diese Erde kommt. Die Bibel redet von einem Zeitalter, wo der Teufel und die Dämonen verbannt sind von diesem Planeten.

Off 20
2 Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist, und band ihn für 1 000 Jahre
3 und warf ihn in den Abgrund und schloß ihn ein und versiegelte über ihm, damit er die Völker nicht mehr verführen kann, bis die 1 000 Jahre vollendet sind. Und nach diesen muß er für kurze Zeit losgelassen werden.

Wir warten auf einen neuen Himmel, eine neue Erde, in welcher Gerechtigkeit wohnt.

2Petr 3,13
Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt.

Jeden Schauen der Nachrichten, jedes Schauen von allen möglichen Lügen und Bestechungen und Skandalen und Korruption und all diesen Dingen sollte uns ein Anlass sein, „Herr Jesus, komm wieder, komm wieder, richte Dein Reich auf, danke, dass eine neue Ära kommt, Gerechtigkeit wird einmal herrschen“. Mit Sünde wird es Schluss sein auf diesem Planeten.

Und wir werden mit Jesus das durchsetzen. Das ist unsere Aufgabe. Darum geht es. Und deswegen ist dein kleiner Kaffeedienst da hinten an der Maschine wichtig. Der hat Bedeutung. Weil es nicht um den Kaffeedienst geht, sondern um dein Herz, um deine Haltung. Und deswegen sagt Paulus: Alles, was wir tun, sollen wir im Namen des Herrn tun.

Kol 3,17
Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

Wir sollen es für Ihn tun. Das ist unser „Gottesdienst“.

Röm 12,1
Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: das sei euer vernünftiger Gottesdienst!

So, wenn wir diese Perspektive haben – meine Taten hier, jetzt, die zählen, und es gibt eine Ewigkeit, es gibt einen Lohn für das, was ich hier und jetzt für Jesus tue, es gibt eine Belohnung. Je mehr mir das bewusst wird, je mehr der Heilige Geist mir das bewusst werden lässt, um so mehr wird sich meine Sicht vom Leben hier, jetzt verändern.

Manche Leute, in christlichen Kreisen gibt es diesen Spruch: „Der ist so sehr mit dem Himmel beschäftigt, dass er für das Irdische nicht mehr taugt“. Erstens habe ich noch nie jemanden getroffen, der so sehr mit dem Himmel beschäftigt ist. Und zweitens je mehr du mit der Ewigkeit beschäftigt bist, um so mehr wirst du taugen für das Hier und Jetzt.

Kol 3,2
Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist

So, was ist unsere Zunkunft? Was ist unsere Berufung? Worum geht es? Und wir sollen unsere Berufung festmachen – als Könige und als Priester mit Jesus.

2Petr 1,10
Darum, Brüder, seid um so eifriger bestrebt, eure Berufung und Auserwählung fest zu machen; denn wenn ihr diese Dinge tut, werdet ihr niemals zu Fall kommen.

Und der Heilige Geist muss uns das bewusst machen. Wie viele Male erlebe ich das, dass, wenn ich Leute frage, ja, hast du schon mal gedacht, was du in 500 Jahren tun wirst? – In 500 Jahren? Dann bin ich doch schon längst tot – Ja, Unglaube pur!

Da ist überhaupt keine Realität da, überhaupt keine Substanz, worum geht denn das Ganze? In 500 Jahren bist du mehr lebendig als heute.

Und keine zu hohen Rechnungen flattern mehr ins Haus, keine Grippeviren werden sich unserer bemächtigen, keine stressigen Leute werden uns nerven, keine Krankheiten, kein Schmerz. Das ist so gewaltig, darum ist der Himmel so erstrebenswert, weil das permanente Freude ist. Hallelujah.

Und das wartet auf uns. Und wir laufen auf Straßen aus Gold.

Offb 21,21
Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, jedes der Tore aus einer Perle; und die Straßen der Stadt waren aus reinem Gold, wie durchsichtiges Glas.

Du wirst sagen, kannst du dich noch erinnern auf der Erde, ja? Wie da verrückte Leute dem Gold hinterhergelaufen sind? Die müssten mal hier gucken, was hier ist. Wir laufen hier auf Gold rum.

Eine neue Erde, in welcher Gerechtigkeit wohnt. Das wartet auf uns. Das ist wirklich real. Und je mehr der Heilige Geist als Geist der Offenbarung uns diese Dinge zeigen kann, um so intensiver wird das werden in uns. Und das wird passieren in den nächsten 10-20 Jahren. Der Schrei in den Herzen der Gläubigen „Komm Herr Jesus, komm!“ wird lauter und dringlicher und intensiver werden. Und wir werden verstehen, neben all den vielen anderen Dingen, die wir zu tun haben – unsere Hauptaufgabe, unsere Hauptaktivität ist unser Verlangen nach der Wiederkunft Jesu zum Kochen zu bringen.

In völlige Harmonie mit dem Heiligen Geist zu kommen und mit dem Heiligen Geist zusammen zu rufen: „Komm Herr Jesus, komm!“

Offb 22,17a
Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm!

Und wenn das auf dem Höhepunkt ist, dann wird er kommen. Wenn das eine Intensität erreicht hat, die nicht mehr steigerbar ist, dann wird Jesus kommen. Aber nicht in ein paar wenigen Gläubigen, sondern das wird Standard der Braut-Gemeinde sein. Da gehts hin.

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