Kategorien
Gebet3

Hartwig Henkel – “Gebet” Teil 3 (00:00 bis 05:00)

 

Bevor ich zum nächsten Punkt komme, soll ich noch zwei Dinge ergängen oder – naja, richtigstellen kann man nicht sagen – ergänzen: Ich habe die Geschichte mit dem Arzt und meiner Rückenmuskulator erzählt. Und also, ich soll noch betonen, dass zwischen der Schicknachricht vom Arzt und bis wir angefangen haben mit Gymnastik oder mit Rücken – wie heißt das Ding – Reha-Sport – hat es ein Jahr gedauert. Und nur auf Drängen meiner Frau haben wir überhaupt angefangen. Also das sollte ich noch ergängen – ich weiß nicht, warum das jetzt wichtig ist … also – die Botschaft, die du daraus nehmen kannst: Es ist Hoffnung für dich da, ja? Das kannst du daraus nehmen.

So, also „Gebet“ – persönliches Gebet: Warum haben wir ein bisschen angeschaut. Und wie – mit Hingabe an die Wahrheit ohne Rücksicht auf das Fleisch. Jetzt machen wir noch einen dritten Teil. Ja, was sollen wir denn überhaupt beten?

Natürlich ist es absolut legitim und hat seinen Platz, gerade in Zeiten, wo es schwierig ist, wo wir bedrängt werden, wo es irgendwie nicht so gut läuft, es ist allemal richtig und erlaubt und legitim, vor dem Herrn unser Herz auszuschütten. Das dürfen wir. In allen Einzelzeiten.

Lass uns aber dann ein Beispiel nehmen an David, das findest du viele Male in seinen Gebeten – am Ende von deiner Klage musst du die Kurve kriegen und musst sagen: „Aber Du, Herr … Du wirst mir helfen. Du bist mein Beistand, Du holst mich hier heraus, Du wirst die Sache zum Guten wenden. Ich setze mein Vertrauen auf Dich.“

Das ist sehr, sehr notwendig, dass wir nicht in der Klage steckenbleiben, sondern am Schluss aufschauen und erklären, was Er schon gesagt hat, und wie Seine Sicht über unsere Situation ist.

Okay. Aber ansonsten ist es sehr, sehr hilfreich und inspirierend, dass wir uns angewöhnen, das Wort zu beten. Wenn wir nur unsere Befindlichkeiten beten, wir werden sehr bald am Ende sein. Aber wenn wir lernen, das Wort zu beten – und ich will erklären, was das bedeutet – dann haben wir mehrere Vorteile:

  1. Wir wissen, was wir jetzt zu beten haben.
  2. Wir beten göttliche Wahrheit. Wir beten sogar Gebete, die Gott selbst in Sein Buch hineingenommen hat und die nach Seinem Willen sind, die inspiriert sind vom Heiligen Geist und die schon gesalbt sind und die Er benutzen wird.

Gott benutzt gesalbte Gebete. Nicht wegen der Leute, die sie beten, sondern wegen der Gebete selber. Weil diese Gebete aus Seinem Herzen sind, aus Seinem Willen sind und eben von Ihm gegeben sind. Und wir haben eine Fülle von Gebeten im Worte Gottes. Ein, zwei will ich euch – oder drei will ich euch kurz vorstellen und sagen, was das damit auf sich hat.

So, Gott gibt uns klare Anweisungen, wie wir zu beten haben und was wir da beten sollen.

Lasst uns ein Vorbild nehmen an Paulus. Paulus hat seinen Dienst, die Gemeinden zu fördern, die Gemeinden zum Wachsen zu bringen und stark zu machen – hat sich gegründet auf drei Säulen. Jedenfalls drei sehe ich, wenn ich das Leben von Paulus anschauen. Das erste ist sein Vorbild, das zweite ist seine Verkündigung, und das dritte ist seine regelmäßige, systematische Fürbitte.

Und davon können wir eine Menge lernen. Er hat sich nicht verlassen darauf, „ich habe wunderbare Predigten in der Salbung eines Apostels gebracht und jetzt wird das ja wohl funktionieren“ – sondern er hat gesagt, zu der Verkündigung muss etwas anderes hinzukommen – und sein Vorbild natürlich auch, ja? Aber dazu muss noch etwas anderes dazukommen: Und das ist anhaltendes, regelmäßiges Gebet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.