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Gebet2

Hartwig Henkel – “Gebet” Teil 2 (30:00 bis 35:00)

 

Die Gnade Gottes diszipliniert uns. Und was lehrt sie uns, was bringt sie uns bei?

Tit 2,12
Die Gnade unterweist uns, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in dem jetzigen Zeitlauf.

Ihr Lieben, wir haben keine Chance besonnen, gerecht und gottesfürchtig zu leben in dieser Welt wenn wir die Begierden unseres Fleisches nicht verleugnen. Um besonnen leben zu können, um gerecht und gottesfürchtig leben zu können, haben wir keine andere Wahl: Wir müssen die weltlichen Begierden verleugnen.

Und die Gnade ist da uns zu trainieren. Die Gnade ist da uns das beizubringen. Ich glaube, dass die Gnade tatsächlich eine Person ist – der Geist der Gnade, der Heilige Geist. Das ist unser Trainingspartner, der ist mit uns, der ist an unserer Seite, der gibt uns Licht, der warnt uns, der zeigt uns gefährliche Situationen und der konfrontiert uns auch mit Fragen: „Okay, was willst du jetzt tun, wie wirst du jetzt entscheiden, was ist jetzt hier für dich wichtig, was willst du haben? Willst du zunehmen im Geist, willst du zunehmen in der Gottesfurcht, willst du zunehmen in der ununterbrochenen Beziehung mit dem Herrn? Oder willst du weiterhin oder wieder neu dich dominieren lassen, unterwerfen lassen vom Fleisch? Was willst du?“

Der Heilige Geist konfrontiert uns, und Er fragt uns. Und wir müssen eine Antwort geben. Und wir sollen in Gemeinschaft mit Ihm bleiben und uns nicht von Ihm absondern und trennen und unsere eigenen Sachen machen, sondern in Verbindung bleiben mit Ihm und gesunde, richtige Entscheidungen treffen.

So, wenn das Fleisch sein Verlangen anmeldet, „heute mal nicht beten“ – du hast die Wahl, du kannst entscheiden. Du kannst sagen: „Ja, stimmt, ich hab gestern so viel gebetet und man muss sich ja auch mal ausruhen und man hat auch mal eine Pause verdient und gestern war so viel, das reicht für die ganze Woche“. Man ist schnell bereit, sich eine Menge Sachen irgendwie einzureden, weil Leben im Geist heißt Leben in der Wahrheit. Leben im Fleisch heißt Leben in der Täuschung, Leben in der Lüge, Leben im Selbstbetrug.

Und weil wir als Nichtchristen über Jahrzehnte diesen Lebensstil gepflegt haben mit viel Hingabe und mit viel Fleiß und mit viel Entschiedenheit – deswegen ist dieser Trend immer noch da. Und wir sind so schnell geneigt, in das wieder hinein zu gehen. Und darum müssen wir lernen wachsam zu sein. Und Paulus sagt: „Habt acht auf euch selbst“.

1Tim 4,16a
Habe acht auf dich selbst

„Seht zu wie ihr wandelt. Seht zu wie ihr wandelt. Schau mal an, was für Entscheidungen du triffst, schau mal an, welche Wahl du triffst. Und versuch nicht immer dich selber irgendwie oder dir einzureden, du bist ein Opfer“.

Du bist kein Opfer, du bist der Täter. Du bist derjenige, der entscheidet.

Und wir werden nicht wachsen, ich sag’s noch einmal, wir werden nicht wachsen im Gebet und in unserer Beziehung und unserem Wandel in der Nähe Gottes wenn wir nicht gelernt haben oder wenn wir nicht dabei sind das zu trainieren uns vom Geist leiten zu lassen, vom Geist einfach prägen und führen zu lassen. Wenn wir dem Fleisch Raum geben, wir können nicht wachsen. Wir werden auch keine Charakterveränderung erleben, weil Charakterveränderung gibt es nur als Folge von Änderungen vom Lebensstil, von Entscheidungen. Wenn du nicht neue Entscheidungen triffst, kannst du nicht einen neuen Charakter bekommen. Es fängt an mit Entscheidungen: Stehe ich jetzt auf oder nicht? Bete ich jetzt oder nicht? Tue ich jetzt, was das Wort sagt oder habe ich wieder meine Begründungen und meine Ausreden, warum ich das jetzt nicht zu tun brauche?

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