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Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 2 (30:00 bis 35:00)

 

Und dieser Mann konnte im Licht Gottes, weil der Heilige Geist kam, weil Überführung kam, weil seine Täuschungen und die verborgenen Dinge des Herzens offenbar wurden, er konnte erkennen, was für eine Kälte und für eine Gleichgültigkeit und für eine Härte in seinem Herzen war gegenüber seiner eigenen Frau. Dass er nie bedacht hat, was tut er eigentlich seiner Frau an. Er hat sich als Opfer gesehen. „Ja, ich bin gezwungen, und ich muss diese Dinge mir anschauen und ich kann nichts dagegen tun.“

Aber der Heilige Geist hat ihn überführt, was für eine lieblose Haltung das ist gegenüber seiner Frau und was er ohne Nachzudenken ihr einfach so zugemutet hat. Und er war so erschrocken über sich selber und tat tief, tief, tief Buße. Und Gott hat ihn freigesetzt. Und heute ist er ein Lehrer des Wortes Gottes. Und er dient anderen Menschen. Und er bringt das Wort in Klarheit und in Kraft. Hallelujah.

Und er wird gebraucht, Gefangene freizusetzen. Das Wort Gottes breitet sich aus in mir und dann durch mich, in dir und dann durch dich. Und wir gehen hin, und wir setzen Gefangene frei und wir bringen Menschen Hoffnung und eine neue Sicht vom Leben. Hallelujah. Das ist alles, was das Wort Gottes in uns tun will. Aber es fängt mit uns an, es fängt mit einem Lebensstil an, wo wir uns wirklich hingeben dem Wort Gottes. Und wo wir sagen, ja, wenn das Wort Gottes solche Kraft hat, dann will ich mich geben und ich will zulassen und warten und glauben und erwarten, dass dieses in mir passiert. Ohne Hingabe an das Wort Gottes, ohne Gemeinschaft mit Gott, ohne dem Heiligen Geist den Raum zu geben, den er haben will als Lehrer, der uns die Augen auftut, werden wir aus diesem Buch keinen Gewinn ziehen.

Es gibt viele, viele Schwätzer, die holen Theorien aus diesem Buch und sie reden von irgendwelchen interessanten Dingen, aber es hat keine Kraft sie freizusetzen, und es hat keine Kraft andere freizusetzen. Es sind einfach nur Theorien, und das Wort Gottes wird so eine Spielwiese, wo man alle möglichen Dinge über Zahlen und Symbole und alle möglichen Dinge irgendwie rausholen kann – aber es ist kein Leben dahinter. Es ist kein Leben. Es setzt Menschen nicht frei, es hilft nicht Menschen.

Eine andere wunderbare Eigenschaft, die wir finden, die Gott seinem Wort zuschreibt: Es ist eine Waffe im Kampf gegen die Mächte der Finsternis. Es ist eine Waffe. „Das Schwert des Geistes“, heißt es.

Eph 6,17
und nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist

Und wofür ist die Waffe uns gegeben? Uns zur Wehr zu setzen gegen die Mächte der Finsternis, die uns immer wieder angehen wollen und die uns einlullen wollen, die uns in eine Atmosphäre des Unglaubens und der Nichterwartung und der Passivität hineindrängen wollen und uns erzählen wollen, das ist normal, und alle anderen leben auch so. Nicht alles, was du fühlst, kommt von dir selber. Eine Menge von dem, was du fühlst, wird dir einfach aufgeladen – bis dir die Augen aufgehen und du sagst: „Ich lasse das nicht mehr zu, ich erlaube nicht mehr zugemüllt zu werden, ich erlaube nicht mehr, in einen Nebel eingehüllt zu werden und orientierungslos und verwirrt zu sein, ich erlaube das nicht mehr, ich bin Kind Gottes, mir steht zu Klarheit. Mir steht zu, dass ich weiß, was ich tue und dass ich weiß, wo ich hin gehe, und dass ich in Hoffnung leben kann, das steht mir zu, das ist mein Erbe, und ich erlaube nicht, dass der Feind mich beraubt.“

Und wir stehen aktiv auf mit den Waffen, die Gott uns gegeben hat gegen Feind und sagen: „So lange hast du mich beraubt, so lange hast du mich belogen, jetzt ist Feierabend. Jetzt drehen wir den Spieß um, und ich bedränge meine Bedränger!“

2Mo 23,22
Doch wenn du willig auf seine Stimme hörst und alles tust, was ich sage, dann werde ich Feind deiner Feinde sein und deine Bedränger bedrängen.

Hallelujah. Das ist, was das Wort Gottes sagt:

Ps 44,6
Durch dich werden wir niederstoßen unsere Bedränger; durch deinen Namen werden wir zertreten, die gegen uns aufstehen.

Jes 54,17
Keiner Waffe, die gegen dich bereitet wird, soll es gelingen, und jede Zunge, die sich gegen dich erhebt sollst du im Gericht schuldig sprechen. Das ist das Erbteil der Knechte des HERRN, und ihre Gerechtigkeit kommt von mir, spricht der HERR.

Anklage, Einschüchterung, Bedrückung, Entmutigung sind Dinge vom Feind, und wir stehen gegen diese Dinge auf. Und wir sprechen diese Dinge schuldig und sagen „Feierabend! Jetzt nicht mehr! Ich lasse nicht mehr bedrücken, jetzt bedrücke ich!“

Aber nicht Menschen, sondern den Feind, den Teufel und seine finsteren Mächte. Und wir bekommen Autorität, und wir haben das Schwert des Geistes. Wofür? Nicht um den Teufel einen Scheitel zu ziehen. Das Wort Gottes sagt: Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.

Jak 4,7b
Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch

Petrus sagt aber, wir müssen ihm standhaft im Glauben widerstehen.

1Petr 5,9
Dem widersteht standhaft durch den Glauben

Alles, all die Schätze, die im Wort beschrieben sind, funktionieren nur durch Glauben. Das ist, warum manche Leute scheitern wenn sie sehen wie andere dem Teufel widerstehen – „in Jesu Namen Schluß jetzt“ – und sie versuchen das auch, aber ohne Glauben. Und sie merken, die kriegen noch mehr auf die Jacke. Und es funktioniert nicht. Das Wort Gottes funktioniert nur dann wenn Glaube im Herzen ist und wir haben Autorität.

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