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Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 2 (35:00 bis 40:00)

 

Und wir glauben – was glauben wir? Wir glauben, wer Jesus ist. Wir glauben, was Jesus am Kreuz von Golgatha getan hat. Wir glauben an die Macht des Blutes Jesu. Wir glauben an den Sieg und den Triumph Jesu. Wir glauben, dass der Teufel sich unterordnen muss dem Namen Jesu. Dass er das Wort Gottes fürchtet.

So wie Jesus in der Wüste: Es steht geschrieben.

Mt 4,4
Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht!«

Es steht geschrieben!

Er hat nicht dem Teufel widerstanden: „Ich bin der Sohn Gottes, wer bist du, was willst du überhaupt? Mach dich vom Acker!“ Er widerstand ihm mit der einen Waffe, die dir auch zur Verfügung steht – mit dem Worte Gottes. Hallelujah. Wir haben das Wort Gottes. Und deswegen sagt Paulus: Nehmt das Schwert des Geistes.

Eph 6,17
und nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist

Nehmt es! Schlagt zu! Es heißt sogar in Jesaja: Verflucht ist, wer sein Schwert vom Blut zurückhält.

Jer 48,10
Verflucht sei, wer das Werk des Herrn lässig treibt, und verflucht, wer sein Schwert vom Blutvergießen zurückhält!

Wenn du nicht das Schwert nimmst und dich zur Wehr setzt, das ist eine Einladung an den Feind dich zu berauben, dich zu bedrücken, dich zu entmutigen, dir Lebenskraft und Lebensmut zu rauben. Jesus sagt: Der Teufel kommt um zu rauben, zu würgen und umzubringen.

Joh 10,10
Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben.

Erlaubst du ihm zu rauben, wird er kühner, fängt an zu würgen. Erlaubst du ihm das, wird er noch kühner, und er wird dich umbringen. Du sagst: „Nana, komm, mach mir keine Angst.“ Das ist keine Angst – das sind Realitäten. Petrus sagt: Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.

1Petr 5,8
Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.

Und wenn du schon ein paar Jahre im Glauben bist, dann kannst du Namen von Gläubigen, die verschlungen worden sind vom Feind, die heute weg vom Fenster sind, die heute Spötter sind, die nicht mehr mit uns gehen, du kennst solche Leute. Das ist real. Der Teufel ist hinter deinem Herzen her für Gott und will dein Herz umdrehen und dich in eine Gesinnung bringen: „Naja, komm, das ist alles nicht sooo ernst gemeint wie es da steht, so kann man nicht leben, also weißt du, man muss schon realistisch sein, gläubig sein, ja, okay, aber weißt du, man muss schon ein bisschen vernünftig sein und kann jetzt nicht einfach das so nehmen wie es da steht“.

Und wer in diese Gesinnung reingekommen ist, den lässt der Teufel in Ruhe, weil der ist keine Gefahr mehr. Der ist keine Gefahr mehr für andere. Und der Teufel hat den sowieso schon in der Tasche. Aber die, die sagen, ich gehe mit Gott und ich habe ein Recht darauf, die Dinge, die hier geschrieben sind, zu erleben – ich habe ein Recht darauf, die Hilfen und die Antwort und den Segen Gottes in meinem Leben zu erleben – ich habe ein Recht darauf, weil Gott es versprochen hat! Nicht weil ich es verdiene, weil er es versprochen hat!

So wie deine Kinder! Hast Du Kinder? Du machst eine Abmachung – „pass auf, jede Woche kriegst du 1 Euro Taschengeld. Jeden Montag ist Zahltag“. Die kommen und sagen: „Papa, das Taschengeld!“ Die sagen nicht: „Oh, ich weiß, ich verdiene es nicht, ich bin unwürdig, aber dürfte ich vielleicht doch bitten um vielleicht mal ausnahmsweise könnte ich mein Geld bekommen“. Du würdest als Papa denken, „Hallo? Was hab ich falsch gemacht?“

Du hast den Kindern gesagt, egal, ob sie brav waren oder nicht, die kriegen jede Woche ihr Taschengeld, und die kommen einfach und die glauben das und sagen: „Papa, rück die Mäuse raus!“ Weil sie dich beim Wort genommen haben. Nicht weil sie das verdienen. Sie kriegen das nicht, weil sie es verdienen. Sondern weil du dein Wort gegeben hast als Vater oder als Mutter – deswegen! Und der religiöse Mensch zuckt wenn er sowas hört: „Wir haben ein Recht darauf die Verheißungen erfüllt zu sehen in unserem Leben“. Die sagen: „Wer sind wir, dass wir so reden können mit Gott?“ Alle, die in der Bibel so gebetet haben, Gott hat applaudiert und gesagt, wunderbar, endlich mal! Endlich glaubt jemand mir. Der religiöse Mensch: „Oh, ich bin ein Wurm, ich verdiene nichts, und ich darf nichts und ich will auch nichts und hoffentlich ein paar Krümelchen“.

Das ist alles dummes Zeug – wir sollen die Fülle bekommen.

Joh 10,10b
ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluß haben.

Jesus hat die Fülle und in ihm haben wir diese Fülle. Wir sind zur Fülle gebracht, die gehört uns.

Kol 2,10
und ihr seid in ihm zur Fülle gebracht. Er ist das Haupt jeder Gewalt und jeder Macht.

Und wir müssen diese Kunst lernen wie aus der Druckerschwärze Erfahrungen werden in unserem Leben.

Ohne Übertreibung könnte ich jetzt ein paar Stunden nehmen und Dinge erzählen aus unserem Leben, die wir erlebt haben, wo Gott uns Wunder gegeben hat, Wunder der Heilung, Wunder der Versorgung, Wunder der Bewahrung, Wunder der Führung, wo Gott Wunder und Wunder und Wunder getan hat in unserem Leben. Aber keine Sorge – mache ich nicht.

Viel wichtiger ist mir euch selber zu erinnern an diesen einfachen, aber nicht leichten – einfach, aber nicht leichten Weg wie ihr selber tiefer hineinkommt und wie wir mehr von Gott bekommen können und wie seine Kraft mehr und mehr wirksam werden kann in unserem Leben.

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