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Grundlagen2

Hartwig Henkel – “Grundlagen des biblischen Lebensstils“, Teil 2 – Errettung und die neue Geburt 2 (10:00 bis 15:00)

 

Erlösung hat sehr, sehr viele Anteile, und wir werden diesen Abend nicht schaffen, um das alles aufzuzählen.

Also, Jesus ist der Erlöser. Und er ist für uns, an unserer Stelle, ist er gestorben.

Jesaja 53 – auch so optisch ungefähr in der Mitte der Bibel – vielleicht die zentrale Schriftstelle, die wir so haben. Und dort wird schon hingewiesen auf das, was er für uns getan hat.

Jes 53,5
Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.

Wenn man das so richtig langsam zur Kenntnis nimmt und auf sich wirken lässt, dann sieht man, die Strafe lag auf ihm. Welche Strafe? Das ist die Strafe, die wir eigentlich verdient haben. Die Bibel redet davon, dass der Tod die Bezahlung für die Sünde ist. Der Tod ist die Bezahlung für die Sünde. Das, was die Quittung ist, die Konsequenz der Sünde. Und unsere Strafe, die wir eigentlich verdienen – zu Recht – die hat Gott auf Christus gelegt. Warum? Damit wir Frieden bekommen. Welcher Frieden ist das? Das ist der Friede, den er hatte mit Gott. Diesen Frieden bekommen wir, indem er unsere Strafe genommen hat.

Und derselbe Austausch noch einmal dann hier auch sogar in Bezug auf körperliche Heilung. Durch seine Striemen, durch das, was er an Verwundung und Verletzung in seinem Körper erlebt hat, haben wir in unserem Körper Heilung. Ein totaler Austausch. Wir werden das später noch mehr anschauen, weil es noch viel mehr Schriftstellen gibt, die darauf Bezug nehmen.

Jetzt möchte ich zu einer wichtigen Schriftstelle kommen, und von da an dann so interessante Aspekte entwickeln über das, was Jesus getan hat.

Heb 2,14-15
Weil nun die Kinder Blutes und Fleisches teilhaftig sind, hat auch er (das ist Jesus, das Sohn Gottes) in gleicher Weise daran Anteil gehabt, um durch den Tod den zunichte zu machen, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel, und um alle die zu befreien, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren.

Das ist ein starkes Wort. Da sind sehr, sehr viele interessante Dinge drin hier. Durch seinen Tod hat Jesus den zunichte gemacht, der die Macht – wiederum hier dieses Wort „Autorität“ – der die Autorität des Todes inne hatte – und das ist der Teufel. Um alle die zu befreien, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren.

Und die Psychologen in den letzten Jahrzehnten haben festgestellt, dass tatsächlich – wenn man es auch gar nicht irgendwie so oberflächlich sehr merkt und wahrhaben will – Angst vor dem Tod eins der größten Probleme der Menschen ist.

Und ich glaube, dass es wirklich so ist, und bei fast jeder Beerdigung sag ich das den Anwesenden: Wenn wir nicht das Problem unseres eigenen Todes gelöst haben, können wir auch nicht leben. Niemand kann wirklich leben, der keine echte wirksame Antwort gefunden hat auf die Frage: Was passiert eigentlich mit mir wenn ich sterbe?

Und das allermeiste, was geschieht, ist: Die Menschen haben keine Antwort darauf und deswegen ignorieren sie und verdrängen sie den Gedanken ihres eigenen Todes. Und doch ist er so unausweichlich wie sonst kein anderer Termin. Wir alle haben diesen Termin. Eines Tages geben wir den Löffel ab. Eines Tages ist hier Schluss. Und man versucht zu leben als gäbe es diesen Punkt nicht. Wir versuchen zu leben als wären wir unsterblich. Und das ist nicht der Fall. Wir haben einen Tag, wo wir sterben. Jeder einzelne, da ist keine Ausnahme. Sag nicht: Ich bin stark. Es wird dich treffen! Es wird dich treffen. Mach dir keine Illusionen. Und wenn du eine Antwort darauf hast, die wirksam ist, die dir heute Zuversicht und Freiheit und Mut gibt, dann weißt du auch, was Leben ist. Man kann nicht Leben ohne die Frage gelöst zu haben, „ja, wie gehe ich mit meinem eigenen Tod um?“ Das ist ein großes Problem in unserer Gesellschaft. Leute versuchen das zu verdrängen. Und die Bibel gibt uns die beste und schönste und stärkste Antwort darauf.

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