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Hartwig Henkel – “Gemeinde nach Gottes Plan” Teil 4 (00:00 bis 05:00)

 

Herzlich Willkommen zum Seminar „Gottes Plan für die Gemeinde“ – Seminar war nicht zuende, ich muss heute noch etwas ganz wichtiges hinzufügen, und deswegen mache ich etwas, was man Sonntagmorgen nicht so tut, aber wir haben ja keine festen Regeln, von daher dürfen wir uns das erlauben. Und heute werde ich lehren, ich werde lehren über einen ganz wichtigen Aspekt von Gemeinde, den wir unbedingt hören müssen.

Ich hatte gesagt gestern, die Gemeinde ist in einem Prozess der Wiederherstellung, und dieser Prozess besteht darin, dass sie Irrtümer, die der Feind ihnen untergejubelt hat, Schritt für Schritt im Licht des Heiligen Geistes entdecken und rausschmeissen. So wie Israel damals als sie in das gelobte Land kamen das Gebot hatten vom Herrn, alle Völker, die bis dahin dort gewohnt haben, weil das Maß ihrer Sünden voll war, zu vertilgen – und sie haben nicht gehört und sie haben die Völker gelassen in ihrer Mitte, und die wurden immer mächtiger und der Herr hat gewarnt: Ihr werdet euch mit denen verbünden, und eure Kinder werden deren Kinder heiraten und zum Schluss werdet ihr ihre Götzen anbeten – und diese verbliebenen Völker im gelobten Land wurden ihnen zum Fallstrick.

Und genau dasselbe ist passiert und passiert in der Gemeinde: Der Feind hat mitten in die Gemeinde Bollwerke gesetzt, Festungen der Lüge, die uns zum Fallstrick werden und die uns behindern. Und jetzt ist der Herr dabei sein Licht heller und klarer scheinen zu lassen und diese Bollwerke des Feindes werden Schritt für Schritt identifiziert und demontiert und beseitigt. Und es wird Bahn gemacht für Gott, und Er wird eine herrliche Gemeinde haben. Bevor Jesus wiederkommt, wird eine siegreiche, herrliche, reine, einige Gemeinde sein, die nichts anderes will, als dass der Wille Gottes auf Erden geschieht, und die hingegeben ist an das eine große Ziel, den König Jesus zurückzubringen auf diesen Planeten und seine Herrschaft zu etablieren.

Das ist das Ziel und das ist die Aufgabe der Gemeinde. Und davon sind wir weit entfernt. Aber die gute Botschaft ist – Gott ist nicht entmutigt, Er hat einen Plan und Er gibt nicht auf. Er gibt nicht auf. Und er geht weiter. Und es wird, wenn du die Bibel studiert hast, dann weißt du, dass es wird diese herrliche Gemeinde, von der Paulus geredet hat, für die er gekämpft hat, diese Gemeinde wird es geben. Und zwar in der ganzen Welt, auch in Deutschland. Das steht schon fest, dafür müssen wir nicht einmal beten. Was noch nicht feststeht, ob wir Teil davon sein werden. Und dafür müssen wir beten. Um Gnade, dass wir nicht in Traditionen verhaftet sind, dass wir nicht nach Menschenweise irgendwie versuchen, Gott zu dienen – in unserer eigenen Weisheit, sondern dass wir Gott dienen in der Weisheit, die er uns gibt und in der Klarheit und Eindeutigkeit der heiligen Schrift. Das war eine starke Betonung gestern – der Plan Gottes ist im Buch! Und der Heilige Geist ist uns gegeben, den zu entdecken.

Und heute spreche ich über einen ganz, ganz wichtigen Aspekt von Gemeinde und was Gemeinde eigentlich ausmacht und was Gemeinde unterscheidet von allen anderen Gruppen oder Gemeinschaften, die es da so gibt. Lasst uns einmal zu Titus gehen, Kapitel 1,5 – hier schreibt Paulus an seinen Mitarbeiter Titus:

Tit 1,5a
Deswegen ließ ich dich in Kreta zurück, damit du, was noch mangelte, in Ordnung bringen –

Da war also Mangel. Und weil da Mangel war, war da nicht die Ordnung Gottes. Und jetzt sagt er, „du bringst das jetzt in Ordnung“. Und was musst du tun?

Tit 1,5b
in jeder Stadt Älteste einsetzen solltest, wie ich dir geboten hatte;

So, da waren Gruppen von Gläubigen, aber die hatten noch keine Struktur. Und Paulus gibt klare Anweisungen an Titus und sagt, „du gehst jetzt hin und du setzt Älteste ein“ – und zwar nicht hier und da – sondern in jeder Stadt. In jeder Stadt.

Und Paulus hat deswegen Titus diese Order gegeben, weil er selber nach dieser Order handeln musste. Weil er den Plan Gottes kannte als ein weiser Baumeister, und er hat genau dasselbe getan, was er seinem Mitarbeiter dort geboten hatte – überall.

Apg 14,23a
Als sie ihnen aber in jeder Gemeinde Älteste gewählt hatten, …

Nicht die Gemeinde hat Älteste gewählt, sondern der Apostel mit seinen Mitarbeitern haben der Gemeinde Älteste ausgewählt. Es hat nichts mit demokratischer Wahl zu tun. Es ist ein grandioser Irrtum, man meint, man muss Leiterschaft wählen. Warum ist das ein grandioser Irrtum? Weil Babies im Glauben aufgefordert werden, ihre Stimme zu erheben und der oder der soll Leiter werden. Sie sind überhaupt nicht fähig zu erkennen, was sind die Merkmale eines Leiters und ist der qualifiziert oder ist der nicht qualifiziert? Und deswegen ist es ein dummes Zeug einfach Babies abstimmen zu lassen über die Frage, wer soll jetzt hier die Gemeinde leiten.

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