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Hartwig Henkel – “Der Glaube, den die Apostel lehrten” Teil 1 (45:00 bis 50:00)

 

So, lasst uns einiges bedenken über die Kraft des Wortes Gottes, über die Bedeutung, über den Segen, den Nutzen des Wortes Gottes. Und ich beginne mit einem Zitat, das in meinem eigenen Leben vor vielen, vielen Jahren – vor, weiß ich nicht,über 35 Jahre her, eine Tür aufgemacht hat zu einem Strom des Segens, der heute noch da istm und zu dem ich immer wieder zurückgehe. Und ich war damals, ich hab eine sehr dramatische Bekehrung erlebt – innerhalb von einer Nacht aus Finsternis und einer schmutzigen, bösen Welt herausgerettet, herausgerissen und hineinversetzt in das Reich Gottes, und ich wußte, ich gehe nie wieder zurück zu den Drogen. Ich gehe nie wieder zu diesen schrecklichen Dingen zurück, die damals mein Leben gekennzeichnet hatten. Und ich wußte, ich werde jetzt den Rest meines Lebens damit verbringen, Gott zu dienen. Ich hatte keine Ahnung wie das aussehen wird, aber in der Nacht meiner Bekehrung wußte ich, ich gehöre jetzt Gott und Er ist mein Leben, Jesus ist mein Retter, ich gehöre zu Ihm, und ich werde Ihm den Rest meines Lebens dienen.

Das ist jetzt 40 Jahre her. So, erzähl du mir nicht, das war irgendwas im Drogenrausch. Ja, ich war unter Drogen! Was sollte Gott anderes machen? Ich war jeden Tag unter Drogen. Sollte Er warten bis ich mal mit Drogen aufhöre? Ich konnte nicht aufhören. So hat Er mitten im Drogenrausch mich gerettet. Aber wenn das 40 Jahre gehalten hat, dann würde ich sagen, dann hat das nichts mit Drogen zu tun. Ist das logisch?

Und obwohl ich so eine dramatische Bekehrung erlebt habe und alles innerhalb von kürzester Zeit total anders wurde und ich in einem ganz anderen Bereich mich befand und mein Leben so anders war – nach ein paar Jahren wurde das Tempo langsamer. Und nach ein paar Jahren merkte ich wie Routine kommt und wie ich mich im Kreis drehe und wie nichts neues mehr passiert und wie ich nichts neues erlebe und wie sogar der kostbare Glaube mir irgendwie droht langweilig zu werden. Und nichts kam mehr, nichts neues, nichts inspirierendes. Und ich hatte eine Zeit des Fastens, und ich suchte Gott und ich sagte: Wo ist der Schlüssel? Wie komme ich aus diesem wieder heraus und wieder hinein in dieses Lebendige, in dieses Leben? Was muss ich tun? Was hab ich verpasst? Wo ist der Schlüssel?

Und in dieser Fastenzeit las ich ein Buch von Derek Prince. Und in diesem Buch stieß ich auf ein Zitat oder auf eine Aussage von ihm. Und die war wie als wenn die mit Neonmarker angestrichen war. Die sprang aus dem Buch raus, die leuchtete, die blinkte. Und ich konnte nicht mehr weiterlesen. Und ich wußte, hier redet jetzt Gott. Und dieses Zitat lautet – ziemlich sinngemäß: Satan will dich in Unwissenheit lassen über die wahre Natur des Wortes Gottes.

Das war der Satz. Satan will dich in Unwissenheit lassen über die wahre Natur des Wortes Gottes. Ich hab den Satz nicht verstanden, hab dem auch keine große Bedeutung beigemessen, aber weil das so blinkte und weil ich nicht weiterlesen konnte, fing ich an über diesen Satz nachzudenken. So – also der Teufel will mich in Unwissenheit lassen über die wahre Natur des Wortes Gottes – hmmm. Ja, was ist denn die wahre Natur des Wortes Gottes? Und wenn ich mir das heute vorstelle, ich war von neuem geboren, erfüllt mit dem Heiligen Geist, wollte Gott dienen, und ich hatte keine Antwort auf diese simple Frage: Was ist denn die wahre Natur des Wortes Gottes? Und auf einmal hat es mich durchzuckt wie ein Blitz. Das, wovor Derek Prince warnt, ist schon passiert bei mir. Ich hab überhaupt keine Ahnung, was die wahre Natur des Wortes Gottes ist.

Und dann hab ich gesagt, das muss ich ändern. Und ich habe einen Entschluss gefasst, die Bibel noch einmal durchzugehen und alle Schriftstellen, die ich finden kann herauszuschreiben, die reden von der Natur des Wortes Gottes. Was ist das Wort Gottes? Was ist es? Was bewirkt es? Was ist der Segen des Wortes Gottes?

Und das war ein langes Bibelstudium. Und ich habe ein zweites Bibelstudium dann hinten drangehängt: Was sagt Gott wie ich mit Seinem Wort umgehen soll?

Und diese beiden Bibelstudien, das ist jetzt über 35 Jahre her, sind heute noch der Schlüssel um wieder neu in Inspiration hineinzukommen und frische Dinge zu bekommen und von Gott wieder belebt zu werden. Wie David betet: Belebe mich durch dein Wort.

Ps 119,25b
Belebe mich nach deinem Wort!

Und ich habe verstanden, der Grund, warum ich so wenig mit dem Wort erlebt habe, war, weil ich mit dem Wort nicht so umgegangen bin wie Gott gesagt hat, dass man mit dem Wort umgehen soll. Da kann man sich nicht beklagen. Da gibts keinen Grund für Reklamation. Wenn du das Handbuch nicht liest und entsprechend dem Handbuch dein neues Dingsbums benutzt, dann kannst du nicht in den Laden gehen und sagen, „hej, das ist ja schon kaputt gegangen nach ein paar Wochen“. „Ja, haben sie das Handbuch nicht gelesen?“ – „Was für ein Handbuch? Ich hab keine Zeit dafür Handbücher zu lesen?!“ Ja, und du hast in deinen schicken, neuen Benziner Diesel reingefüllt, und das hat er nicht lange mitgemacht. Da wird kein Autohersteller für aufkommen und sagen, ja, das ist ein Garantiefall. Nein, das ist ein Fall von Dummheit.

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