Unvergebenheit

Aus Bild der Lehre
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Wie entsteht Bitterkeit?

Wenn wir auf Verletzungen, die wir erlebt haben, nicht mit Vergebung, also Gnade unsererseits, reagieren, gegenüber denen, die uns verletzt haben.

Ausdrucksformen von Bitterkeit

Verhärtungen und Dauerverwundungsgefühle, welche ein Zeichen für Bitterkeit sind. Bitterkeit hat sehr hässliche Auswirkungen. Sie frisst unsere Freude auf und gibt uns ein inneres Verzweiflungsgefühl und das macht uns abweisend und spröde. Wir werden zu jemandem, den andere meiden und um den sie einen großen Bogen machen. Wir werden andere vor den Kopf stoßen und uns in einer Art und Weise verhalten, die nicht förderlich ist für Gemeinschaft.

Lästerung. Bitterkeit wirkt sich immer so aus, dass wir hasserfüllte, böse, lieblose und zerstörerische Worte gegen andere reden. Wir hören es am Ton.


Man will nicht vergeben. Man will an Rache festhalten und Gerechtigkeit haben!

Gottes Antwort: Vergebung

Röm 12,19: Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn ⟨Gottes⟩! Denn es steht geschrieben: »Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr.« 


Das Gegenmittel lautet Vergebung. Vergebung ist eine Willensentscheidung unseren Anspruch auf Rache wegen eines uns zugefügten Leides aufzugeben.

Das beinhaltet zwei Dinge:

  1. Person entlassen,
  2. Schuld erlassen.


Ich halte sie nicht länger fest im Gefängnis meiner Vorwürfe. Ich schließe auf und sage ihnen jetzt: „Ich entlasse euch aus meinem Schuldturm; seid los und frei!“

Vergebung als Lebensstil: Wem kann ich noch vergeben? Auch hier sind wir im Training!


Vergebung macht man für einen selbst, weil einen Unvergebenheit bindet und versklavt.


Literaturquellen

  • Hartwig Henkel: Vergib und werde frei
  • Neil T. Anderson: Erneuert